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Mais für MKS rasch dreschen und einmahlen


Autor: Franz Strasser ABL

Mais für MKS rasch dreschen und einmahlen

Der Hitze und die damit verbundene Trockenheit dieses Sommers hat unsere Maisbestände zugesetzt. Je nach Standort und Boden ist mit erheblichen Ertragsausfällen zu rechnen. Gleichzeitig sind die Bestände je nach Standort, Boden und Düngungsintensität in der Abreife weit fortgeschritten. Das Problem wird heuer die stark schwankenden Feuchtigkeiten innerhalb eines Feldes sein. Das heißt: Es gibt dürren und frisch-grünen Mais auf dem gleichen Schlag.

Güllegase sind gefährlich


Folgendes Bild kann sich jetzt auf den tierhaltenden Betrieben abspielen:
Beim Gülleausfahren werden die Kanäle in den Ställen abgelassen. Gleichzeitig läuft der Mixer in der Grube. Dabei werden Güllegase freigesetzt, verstärkt bei warmer Witterung. Ist die Grube geschlossen, können durch den leeren Gülleabfluss hochgiftige Gase in den Stall zurückgedrückt werden. Unterdrucklüftungen fördern diesen Umstand. Da die Gase schwerer als Luft sind, breiten sie sich an der Stalloberfläche in Tierhöhe nur langsam aus und vermischen sich kaum mit der Stallluft.

Praktische Lösungen für die Kadaverlagerung


Über die richtige Kadaverlagerung machen sich jetzt viele Schweinehalter ernstzunehmende Gedanken. Und das nicht nur seitdem die Bedrohung durch die afrikanische Schweinepest deutlich geworden ist. Viele Betriebe setzen den mühsam erarbeiteten stabilen Gesundheitsstatus durch Personen bzw. Fahrzeugverkehr nicht aufs Spiel. Denn jeder weiß, der TKV-Wagen hat hochansteckende Fracht und wenn davon die Ladeklappe aufgeht, macht sich dies auf Grund des intensiven Geruches bemerkbar.

Aktuelle Tipps zur Lüftungseinstellung


Aktuell schwierige Bedingungen für die Lüftung
Milde bis warme Temperaturen am Nachmittag, gefolgt von rascher Abkühlung nach Sonnenuntergang, bis hin zu feuchter kalter Luft in den Morgenstunden - diese Bedingungen können aktuell Probleme bereiten.

Worauf ist bei der Lüftungseinstellung zu achten:
Eine zu hohe Solltemperatur führt zu einer zu geringen Luftrate. Der Spaltenboden ist großflächig feucht – die Schweine in Folge schmutzig bzw. steigt auch die Schadgasbelastung. In diesem Fall die Temperatur etwas absenken.

Lüftungsanlage schon überprüft?


Lüftungs- und Alarmanlage überprüfen
Das Schlimmste was einem Schweinehalter passieren kann, ist ein unbemerkter Lüftungsausfall in seinen Ställen. Alarmanlagen sind gesetzlich vorgeschrieben und sollen im Ernstfall den Lüftungsausfall melden. Zeitgleich müssen Ersatzsysteme (zu öffnende bzw. selbstöffnende Fenster oder Türen) vorhanden sein, um einen Mindestluftwechsel zu ermöglichen. So wie die Lüftungsanlage, sind die Alarmanlagen regelmäßig zu überprüfen und etwaige Nachjustierungen vorzunehmen.

Rezepturen anpassen


Damit die Zusammensetzung mit dem trockeneren Mais wieder stimmt, sind die Anteile in der Rezeptur neu anzupassen.

Laut Hannes Priller von der BSP Wels soll wie folgt vorgegangen werden: pdf-Datei steht zum Herunterladen zur Verfügung

Dämmfilz kontrollieren


Dämmfilz bei Porendecken kontrollieren
Wann haben Sie das letzte Mal den Dachraum Ihres Stalls bestiegen, um zu kontrollieren, ob die Dämmfilzauflage der Porendecke noch richtig liegt? Speziell nach stärkerem Wind sollten Sie einen Blick darauf werfen. In ungünstigen Fällen kann es passieren, dass die Auflage durch Luftverwirbelungen im Dachraum nicht mehr richtig liegt. Vor allem der Traufenbereich ist besonders gefährdet. Hier kann es vorkommen, dass die Dämmfilzauflage durch den Wind mehrere Meter aufgerollt wird. Die Folge ist Zugluft im Stall.

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