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Lüftung den aktuellen Temperaturen anpassen


Mit den steigenden Außentemperaturen im Frühjahr sollte auch sofort die Solltemperatur mitangehoben werden. Problematisch sind vor allem warme Tage gefolgt von kalten Nächten. Ist an solchen Tagen die Solltemperatur zu niedrig gewählt (< 21 °C) kann es vor allem in den Abendstunden (schnell fallende Außentemperaturen, sobald die Sonne untergegangen ist) zu Zugluft kommen. Der Grund ist, dass die Lüftungsanlage die Luftrate zu spät reduziert.

Was machen erfolgreiche Mäster anders?

Bei den aktuell mageren Renditen in der Schweinemast ist es sehr wichtig, die Produktion gut im Griff zu haben. Oft sind es oberflächlich betrachtet nur Kleinigkeiten, die es ausmachen, dass die Leistungen passen. Franz Strasser, Produktionsberater für Schweinemast an der BSP Wels, hat die Arbeitsweise erfolgreicher Mäster in „15 Gute Regeln für die Schweinemast“ zusammengefasst.

 

Stallwaschen muß keine „Dreckarbeit“ sein

Stallwaschen tun die wenigsten gern, muss aber sein. Das gilt für Ferkelerzeuger und Schweinemäster gleichermaßen. Unangenehm ist dabei nicht nur dass die Arbeit eintönig und zeitaufwendig ist, sondern auch, dass man zu oft eine Ladung Dreck und Spritzwasser ins Gesicht bekommt. Gleichzeitig lässt sich der „Stallwaschgeruch“ an einem selbst nach getaner Arbeit schwer verbergen. Damit die Arbeit leichter geht und gleichzeitig effektiver ist, ein paar Tips von Ing. Franz Strasser:

Schnell gelesen

Optimal vorbereitet für eine amtliche Tierschutzkontrolle!

 

Spätestens wenn ein Kontrollorgan vor dem Maststall steht steigt der Blutdruck bei jedem Mäster. Und dies müsste gar nicht notwendig sein. Denn grundsätzlich ist jeder Schweinehalter auch ein Tierschützer und hat nichts zu verbergen. Jeder weiß, dass nur Sauen die sich wohlfühlen viele Ferkel aufziehen bzw. Mastschweine in einer ordentlichen Umgebung die notwendigen Zunahmen auf die Waage bringen.

Das oberste Prinzip des Tierschutzgesetztes lautet: „Den Schweinen dürfen keine Schmerzen, Leiden und Ängste zugefügt werden.“

Ordnungsgemäße Kadaverlagerung – auch darüber soll man nachdenken

Über die Handhabung von Tierkadaver in den Schweinebetrieben wird wenig geredet. Schlechtestenfalls kommt ein Schweinehalter in die Schlagzeilen, wenn er unsachgemäß verendete Tiere lagert und Passanten (Spaziergänger, Jogger...) sich daran stoßen. Eines soll jedem Schweinehalter bewusst sein: Durch ordnungsgemäße Kadaverlagerung schützt er nicht nur seinen und den gesamten Ruf der Branche, sondern vor allem schützt man seinen Bestand vor einer möglichen Infektionsquelle und damit vor Krankheiten.

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